Anlaufstelle Offeni Tür

www.offenituer.ch

Anlaufstelle für Bündner Bäuerinnen und Bauern in schwierigen Situationen

 
 
 

Wirtschaftsminister am 1. August-Brunch

Rund 150 Bauernfamilien stecken mitten in den Vorbereitungen für den 1. August-Brunch auf dem Bauernhof. Dieser findet unter Beachtung der Corona-Schutzmassnahmen statt. Die ersten Anbieter sind bereits ausgebucht. Im Bündnerland mischt sich auch Bundesrat Parmelin unter die Gäste.

Es ist nicht das erste Mal, dass sie auf ihrem Hof einen Brunch am Nationalfeiertag durchführen. In diesem Jahr ist es dennoch etwas besonders: Die Familie Salis aus Chur GR empfängt den Bundesrat und Wirtschaftsminister Guy Parmelin zusammen mit einer Delegation des Schweizer und Bündner Bauernverbands zum traditionellen 1. August-Brunch bei sich. Nicht nur im Bündnerland dreht sich im Augenblick alles um den Brunch, auch auf weiteren gut 150 Bauernhöfen in der ganzen Schweiz. Wenige Tage vor dem Nationalfeiertag geht Bundesrätin Viola Amherd mit rund 120 Leserinnen und Leser der Schweizer Illustrierte zu Berg und verbringt einen Wandertag in ihrer Heimat, im Landschaftspark Binntal VS. Nach der ersten Etappe zur Alp Brunnebiel (1'850 M. ü. M.) offeriert der Schweizer Bauernverband den Wanderern eine reichhaltige Verpflegung auf der Sonnenterasse mit traumhaftem Blick aufs Binntal.

Köstlichkeiten wie Spiegeleier, Rösti, Zopf, Müsli und viele weitere Produkte direkt vom Hof oder aus der Region sowie Hofführungen oder Informationstafeln machen den Brunch auf dem Bauernhof zu einem schönen Erlebnis für Gross und Klein. Eine langjährige Tradition, die Brücken zwischen Stadt und Land schlägt und den Dialog zwischen Konsumenten und Produzenten ermöglicht. Für eine reibungslose Organisation und unter Berücksichtigung der Corona-Vorsichtsmassnahmen ist eine Anmeldung direkt beim Hof erforderlich. Alle Informationen sind auf www.brunch.ch zu finden.

Lebensmittel retten, statt verschwenden

Der Schweizer Bauernverband setzt sich mit verschiedenen Massnahmen gegen Food Waste und für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Landwirtschaftsbetriebe können sich ab sofort anmelden und den Konsumenten nicht ganz perfekte oder im Hofladen liegengebliebene Naturprodukte via App anbieten.

Überschüssige Backwaren, nicht den gängigen Normen entsprechendes Gemüse sowie Obst oder Salate vom Vortag: Es lässt sich nicht immer verhindern, dass man nicht alles topfrisch verkauft. Diese nach wie vor geniessbaren Produkte landen dank «Too Good To Go» in einer Überraschungstüte und nicht im Tierfutter oder Kompost. So entsteht eine Win-Win-Win Situation: Nutzer erhalten leckere Lebensmittel direkt vom Hof zum reduzierten Preis, es gibt weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt.

1. August-Brunch findet statt

Die Würfel sind gefallen! Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen sind ab dem 6. Juni 2020 wieder erlaubt. Der beliebte 1. August-Brunch auf dem Bauernhof kann daher unter Einhal-tung der BAG-Vorschriften stattfinden. Für jene Höfe, welche die Vorlagen auf ihrem Betrieb nicht umsetzen können, bietet der Schweizer Bauernverband eine «Brunch to go»-Alternative an. Das Anmeldeverfahrung wird neu aufgerollt, bereits Angemeldete können ab sofort ihre Teilnahme bestätigen oder annullieren.
Der Corona-Virus hatte die Welt fest im Griff. Doch nun kehrt langsam wieder Normalität ein. Gestern verkündete der Bundesrat an seiner Medienkonferenz weitere Lockerungsmassnahmen. Der 1. August-Brunch kann stattfin-den – unter Berücksichtigung der BAG-Vorschriften wie den bereits bekannten Hygienemassnahmen, einer be-schränkten Anzahl Gäste mit maximal 300 Personen, Sitzplatzpflicht und Präsenzlisten. Der Schweizer Bauern-verband (SBV) wird dafür in den nächsten Tagen ein entsprechendes Schutzkonzept erstellen.
Nach der schwierigen «Lockdown»-Zeit ist der beliebte und gesellige Anlass auf dem Bauernhof – verbunden mit einem Ausflug in die Natur – eine willkommene Abwechslung für Alt und Jung. Der SBV hofft nun, dass sich mög-lichst viele bisherige oder sogar neue Gastgeberhöfe entscheiden, auch unter den erschwerten Bedingungen einen Brunch auf die Beine zu stellen.
Besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen. Für jene Höfe, welche die Vorlagen des Bundes auf ihrem Betrieb nicht umsetzen können oder wollen, bietet der SBV eine «Brunch to go»-Alternative an. Gastgeber-höfe offerieren nicht wie üblich ein klassisches Buure-Zmorge, sondern verpacken ihr selbstgemachtes Bauern-brot zusammen mit Milch, Konfitüre, Joghurt und Co. Dieses Brunch-Paket kann auf Bestellung abgeholt oder nach Hause geliefert werden. Ob der «Brunch to go» dann vielleicht gar als Picknick auf einer gemähten Wiese in Hofnähe genossen werden kann, überlässt der SBV den Betrieben.
Sämtliche Höfe, die sich bereits für die Organisation eines Brunchs angemeldet haben, werden gebeten, ihre Teil-nahme bis spätestens am 10. Juni 2020 zu bestätigen und die Anzahl Gäste (falls nötig) anzupassen. Für die klas-sische Variante erfolgt dies wie gewohnt unter www.bauernportal.ch. Für das alternative «to go»-Angebot steht ein einfaches Einschreibeformular (online und als PDF) unter www.brunch.ch/anbieter bereit. Dieses kann dem SBV auch via info(at)brunch.ch geschickt werden.

Rückfragen:
Schweizer Bauernverband, Andrea Oldani, Projektleiterin 1. August-Brunch, 5201 Brugg, Mobile 079 889 98 58
AGORA, Florence Matthey, Coordination du Brunch pour la Romandie, 1000 Lausanne, Tel. 021 614 04 74
Unione Contadini Ticinesi, Anita Tomaszewska, Verantwortliche für das Tessin, 6592 S. Antonino,
Tel. 091 851 90 97
www.brunch.ch / www.bauernportal.ch

Tag der offenen Alp- und Bergkäsereien in Graubünden am 9. August 2020

Gästen und Einheimischen das Käsehandwerk näher bringen und Lust machen auf ein Stück Graubünden ist das Ziel der offenen Alp- und Bergkäsereien in Graubünden.

Im Tessin gibt es die „Caseifici Aperti“ bereits seit 2014. Diese für die mitmachenden Betriebe immer äusserst erfolgreichen Tage der offenen Tür sind sehr erfolgreich sowohl was die Sensibilisierung auf das heimische Lebensmittelhandwerk betrifft als auch in Bezug auf die an diesen Wochenenden realisierten Umsätze.

Seit zwei Jahren organisiert alpinavera diesen Anlass in Eigenregie und hat ihn bereits im letzten Jahr – angepasst auf die jeweiligen Gegebeneheiten – auf die Kantone Graubünden, Uri und Glarus ausgeweitet. Der Tag der offenen Bergkäsereien wurde im letzten Jahr zusammen mit der Sortenorganisation Bündner Bergkäse organisiert und wird in diesem Jahr am 9. August auf weitere Alp- und Bergkäserein im Kanton ausgedehnt. Die Gesamtorganisation obliegt alpinavera.

Der Tag der offenen Alp- und Bergkäserein verfolgt das Ziel, dass die Bevölkerung und die Touristen in Graubünden den Bündner Käse und die vielseitigen anderen Spezialitäten der Bündner Alpen und Käsereien noch besser kennen lernen können und dadurch die Konsumpräferenz für die einheimischen Angebote steigt oder zumindest gestützt wird. 

Tag der Offenen Alp- Bergkäsereien Social

 Für den Fall, dass die Veranstaltung „Tag der Offenen Alp- und Bergkäsereien“ aufgrund von Bundesbeschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus nicht stattfinden kann, bietet alpinavera allen Produzenten die Möglichkeit, ihr Unternehmen und ihre Produkte mittels Realisierung eines Videoportraits und der entsprechenden Promotion auf den Social-Kanälen – Facebook und Instagram - bekannt zu machen.

Das Projekt "Tag der Offenen Alp- Bergkäsereien Social" ist in die Gesamtstrategie der Kampagne «Regional-erste Wahl» von alpinavera eingebunden. Die Kampagne sieht die Realisierung von Videoportraits zur Präsentation in den Social Media Kanälen vor für die an der Gesamtpromotion beteiligten Käsereien. Angestrebt wird die Teilnahme von mehreren Käsereien, die dann als Beispiele ihrer Region und ihrer Art der Käseproduktion vorgestellt werden. Die Videoaufzeichnungen in den Käsereien beginnen im Mai - sofern die kantonalen Vorschriften dies zulassen - und werden bis August fortgesetzt. Die Werbekampagne auf den Social-Media-Kanälen wird im September beginnen. Das Video- und Fotomaterial wird den Käsereien und Partnern unter Beachtung der Urheberrechte von alpinavera zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Anmeldeformular „Tag der Offenen Alp- Bergkäsereien Social“ auf www.alpinavera.ch.

Reglement „Tag der offenen Alp- und Bergkäserei 2020“

Auch für den Tag der offenen Alp- und Bergkäserei gilt ein Reglement, wie es bereits bei den anderen vom Bund unterstützten und von alpinavera organisierten Veranstaltungen der Fall ist. Damit wird den Produzenten und der Öffentlichkeit gegenüber die Einhaltung der Bundesrichtlinien für regionale Produkte gewährleistet.

Anlässe in Corona-Zeiten

Das Coronavirus hat auch die Schweiz schwer getroffen, dennoch plant alpinavera verschiedene Massnahmen auf den Sommer 2020 hin. Selbstverständlich wird sich auch alpinavera dabei strikt an die zum Austragungszeitpunkt geltenden Bundes- und Kantonsvorschriften halten.

Entsprechende Infos sowie auch Ausschreibung, Anmeldung und Reglement sind zu finden unter www.alpinavera.ch/Veranstaltungen.

Empfehlung für ausländisches Alppersonal inkl. Familienmitglieder

Corona und Landwirtschaft

Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus wirft auch für die Landwirtschaft Fragen auf. Auf der Webseite des Bundesamtes für Landwirtschaft findet man die wichtigsten Antworten:

https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/nachhaltige-produktion/produktionssicherheit/neuescoronavirus.html

Weiter hat der SBV eine Fragen & Antworten Seite eingerichtet: https://www.sbv-usp.ch/de/schlagworte/coronavirus/
Die Informationen dort aktualisieren sich laufend.

Die Antworten zur allen Fragen, die von allgemeinem Interesse sind, werden laufend auf unserer Homepage (www.sbv-usp.ch)  aufgeschaltet. Dort finden sie auch weitere Informationen. Ebenfalls finden sie Informationen auf der Seite des BLW (www.blw.admin.ch ).

Medienmitteilungen

Agriviva

Coronavirus: Einsätze von Jugendlichen auf dem Bauernhof weiterhin möglich
Jugendliche können auf Schweizer Bauernhöfen wertvolle Erfahrungen fürs Leben sammeln. Der Verein Agriviva vermittelt seit bald 75 Jahren unvergessliche Einsätze und damit eine sinnvolle Tätigkeit in der Landwirtschaft. Da immer nur ein Jugendlicher zur selben Zeit bei seiner Gastfamilie untergebracht ist, sind solche Einsätze – unter Einhaltung der behördlichen Verhaltensvorschriften und Vorsichtsmassnahmen – weiterhin möglich und finden laufend statt.

Ein sinnstiftendes Miteinander
Jährlich entscheiden sich über 1‘000 Jugendliche für den Einsatz auf einem der rund 900 Agriviva-Bauernhöfe in der ganzen Schweiz. Sie packen selbst mit an - im Haushalt, im Garten, im Stall, auf dem Feld – und lernen eine für sie meist neue Welt kennen. Viele nutzen die Chance, ihre Kenntnisse einer anderen Landessprache zu verbessern. Durch die Integration der jungen HelferInnen und Helfer in den Berufsalltag und das Familienleben ihrer Gastfamilien entsteht ein Dialog zwischen Stadt und Land, über Generationen hinweg, zwischen Produzenten und Konsumenten.

Agriviva
Agriviva (der ehemalige Landdienst) stellt auf seiner Webseite www.agriviva.ch eine umfangreiche Plattform für Jugendliche und Bauernfamilien in der Schweiz zur Verfügung.
Die Einsätze können ganzjährig stattfinden und dauern zwischen ein bis acht Wochen; teilnehmen können Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren (bei Einsätzen in einem anderen Sprachgebiet beträgt das Mindestalter 16 Jahre bei einer Mindestdauer von 12 Tagen). Nebst Kost und Logis erhalten sie ein altersabhängiges Taschengeld.

Agriviva ist für seine ausserschulische Arbeit mit Jugendlichen vom Bund anerkannt nach Massgabe des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes (KJFG) und wird u.a. von privaten Gönnern und Stiftungen unterstützt.

Kein Arbeitskräfte-Ersatz
Der Verein legt grossen Wert darauf, dass die Jugendlichen nicht als Ersatz für eine «vollwertige» Arbeitskraft angesehen, sondern nach Massgabe ihrer Möglichkeiten angeleitet und eingesetzt werden. Auf dem Bauernhof mitanzupacken bedeutet körperlichen Einsatz. Das ist sowohl anstrengend wie auch befriedigend. Trotzdem soll es Spass machen und nicht überfordernd oder eintönig sein.

Entdecken – anpacken – gewinnen!
Jugendliche entdecken die faszinierende Welt des Bauernhofs und lernen, wie vielseitig und anspruchsvoll die Nahrungsmittelproduktion ist. Sie können sich sinnvoll an der frischen Luft betätigen und kehren mit neuen Eindrücken zurück. Bauernfamilien freuen sich auf den Austausch mit interessierten und anpackenden jungen Menschen und schätzen deren Unterstützung sehr. Für beide Seiten ein wahrer Gewinn!

Auskünfte gibt Ueli Bracher, Geschäftsleiter, +41 52 264 00 31, ueli.bracher(at)agriviva.ch

Mini-Broschüren: Jetzt bestellen!

Restaurants sind geschlossen, Hofläden werden überrannt. Plötzlich ist viel Zeit da, um mal wieder zuhause zu kochen. Inspiration liefern die beliebten Minibroschüren mit vielen Rezepten, Tipps und Tricks für die Küche und den Umgang mit Lebensmitteln. Nutzen Sie die Chance und inspirieren Sie Ihre Kunden mit unseren gratis Minibroschüren, bestellbar unter: https://shop.landwirtschaft.ch/de/broschueren-buecher/minibroschueren.html

Mitgliederversammlung verschoben

Die Mitgliederversammlung wird ebenfalls verschoben. Das neue Datum wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

agrischa – Erlebnis Landwirtschaft 2020 in Cazis wird um ein Jahr verschoben

Infolge der Situation und Entwicklung rund um das Coronavirus (Covid 19) hat das Organisationskomitee der agrischa – Erlebnis Landwirtschaft 2020 und der Patronatsträger Bündner Bauernverband mit Bedauern beschlossen, die agrischa – Erlebnis Landwirtschaft 2020 in Cazis vom 18. und 19. April 2020 abzusagen und gleichzeitig um ein Jahr auf das neue Datum vom 24. und 25. April 2021 in Cazis zu verschieben. Alle nachfolgenden agrischa Austragungsorte verschieben sich damit ebenfalls um ein Jahr. Somit findet die Austragung in Ilanz im Frühling 2022 statt.

hier geht's zur Medienmitteilung

Herzlich willkommen...

… auf der Website des Bündner Bauernverbandes.

Veranstaltungen

08. Oktober 2020: Einladung der JULA Graubünden-Glarus zum Anlass in Graubünden

02. - 04. Oktober 2020: Prättigauer Alpspektakel

17. - 18. April 2021: agrischa Erlebnis Landwirtschaft in Cazis

 
 
 
 
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