Offni Tür

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Anlaufstelle für Bündner Bäuerinnen und Bauern in schwierigen Situationen
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Abstimmung Jagdgestz

Die Polemik überzeugte mehr als die Realitäten im Alp- und Berggebiet

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich gegen das neue Jagdgesetz entschieden. Die Gegnerschaft hat mit einem nie dagewesenen finanziellen Aufwand die Kampagne vor allem im Unterland sehr polemisch geführt. Der Abstimmungskampf wurde in den letzten Monaten sehr hart und intensiv geführt. Das Kampagnenteam des Bündner Bauernverbandes hat über die sozialen Medien fast eine halbe Million Menschen erreicht, dutzende Leserbriefe veröffentlicht und an vielen Veranstaltungen und Podien teilgenommen und versucht, sich nicht nur im Kanton Graubünden, sondern auch im Unterland Gehör für die Anliegen der Alp- und Berglandwirtschaft zu verschaffen. An dieser Stelle möchten wir uns beim Kampagnenteam, bei allen Personen, Behörden und Organisationen, welche einen Beitrag geleistet haben, herzlich bedanken. Leider obsiegten die polemischen und teilweise mit falschen Aussagen bestückten Kampagnenbilder der Gegnerschaft gerade im Unterland. Die Auswirkungen dieser Abstimmung werden sich bereits im nächsten Jahr deutlich zeigen und das bedeutet, dass der Bündner Bauernverband weiterhin die Anliegen einbringen und nach Lösungen suchen wird. Die Alpsaison war vor allem in den von Wolfsrudeln besiedelten Gebieten eine grosse Herausforderung und hat die Grenzen des Machbaren deutlich aufgezeigt. Mit diesem Nein müssen wir uns neu organisieren. Die Wolfspopulation wird sich ungebremst weiterentwickeln und uns vor sehr grosse Herausforderungen stellen.  Die Alp- und Berglandwirtschaft und die unterschiedlichen Nutzungsinteressen im Berggebiet müssen einen Weg finden, der Problematik zu begegnen. Die notwendigen Schritte werden in den nächsten Wochen eingeleitet.

Martin Renner
Geschäftsführer Bündner Bauernverband
Kampagnenleiter

Erspare deiner Mutterkuh den Transport ins Unterland

Der Alpsommer neigt sich langsam dem Ende zu. Deine alte Mutterkuh, die
nicht mehr aufgenommen hat, kann in der Region geschlachtet, zerlegt und
verarbeitet werden. Die Wertschöpfung bleibt im Kanton Graubünden. Dafür
sorgt AlpenHirt.

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Lebensmittel retten, statt verschwenden

Der Schweizer Bauernverband setzt sich mit verschiedenen Massnahmen gegen Food Waste und für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Landwirtschaftsbetriebe können sich ab sofort anmelden und den Konsumenten nicht ganz perfekte oder im Hofladen liegengebliebene Naturprodukte via App anbieten.

Überschüssige Backwaren, nicht den gängigen Normen entsprechendes Gemüse sowie Obst oder Salate vom Vortag: Es lässt sich nicht immer verhindern, dass man nicht alles topfrisch verkauft. Diese nach wie vor geniessbaren Produkte landen dank «Too Good To Go» in einer Überraschungstüte und nicht im Tierfutter oder Kompost. So entsteht eine Win-Win-Win Situation: Nutzer erhalten leckere Lebensmittel direkt vom Hof zum reduzierten Preis, es gibt weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt.

Empfehlung für ausländisches Alppersonal inkl. Familienmitglieder

Corona und Landwirtschaft

Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus wirft auch für die Landwirtschaft Fragen auf. Auf der Webseite des Bundesamtes für Landwirtschaft findet man die wichtigsten Antworten:

https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/nachhaltige-produktion/produktionssicherheit/neuescoronavirus.html

Weiter hat der SBV eine Fragen & Antworten Seite eingerichtet: https://www.sbv-usp.ch/de/schlagworte/coronavirus/
Die Informationen dort aktualisieren sich laufend.

Die Antworten zur allen Fragen, die von allgemeinem Interesse sind, werden laufend auf unserer Homepage (www.sbv-usp.ch)  aufgeschaltet. Dort finden sie auch weitere Informationen. Ebenfalls finden sie Informationen auf der Seite des BLW (www.blw.admin.ch ).

Medienmitteilungen

Agriviva

Coronavirus: Einsätze von Jugendlichen auf dem Bauernhof weiterhin möglich
Jugendliche können auf Schweizer Bauernhöfen wertvolle Erfahrungen fürs Leben sammeln. Der Verein Agriviva vermittelt seit bald 75 Jahren unvergessliche Einsätze und damit eine sinnvolle Tätigkeit in der Landwirtschaft. Da immer nur ein Jugendlicher zur selben Zeit bei seiner Gastfamilie untergebracht ist, sind solche Einsätze – unter Einhaltung der behördlichen Verhaltensvorschriften und Vorsichtsmassnahmen – weiterhin möglich und finden laufend statt.

Ein sinnstiftendes Miteinander
Jährlich entscheiden sich über 1‘000 Jugendliche für den Einsatz auf einem der rund 900 Agriviva-Bauernhöfe in der ganzen Schweiz. Sie packen selbst mit an - im Haushalt, im Garten, im Stall, auf dem Feld – und lernen eine für sie meist neue Welt kennen. Viele nutzen die Chance, ihre Kenntnisse einer anderen Landessprache zu verbessern. Durch die Integration der jungen HelferInnen und Helfer in den Berufsalltag und das Familienleben ihrer Gastfamilien entsteht ein Dialog zwischen Stadt und Land, über Generationen hinweg, zwischen Produzenten und Konsumenten.

Agriviva
Agriviva (der ehemalige Landdienst) stellt auf seiner Webseite www.agriviva.ch eine umfangreiche Plattform für Jugendliche und Bauernfamilien in der Schweiz zur Verfügung.
Die Einsätze können ganzjährig stattfinden und dauern zwischen ein bis acht Wochen; teilnehmen können Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren (bei Einsätzen in einem anderen Sprachgebiet beträgt das Mindestalter 16 Jahre bei einer Mindestdauer von 12 Tagen). Nebst Kost und Logis erhalten sie ein altersabhängiges Taschengeld.

Agriviva ist für seine ausserschulische Arbeit mit Jugendlichen vom Bund anerkannt nach Massgabe des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes (KJFG) und wird u.a. von privaten Gönnern und Stiftungen unterstützt.

Kein Arbeitskräfte-Ersatz
Der Verein legt grossen Wert darauf, dass die Jugendlichen nicht als Ersatz für eine «vollwertige» Arbeitskraft angesehen, sondern nach Massgabe ihrer Möglichkeiten angeleitet und eingesetzt werden. Auf dem Bauernhof mitanzupacken bedeutet körperlichen Einsatz. Das ist sowohl anstrengend wie auch befriedigend. Trotzdem soll es Spass machen und nicht überfordernd oder eintönig sein.

Entdecken – anpacken – gewinnen!
Jugendliche entdecken die faszinierende Welt des Bauernhofs und lernen, wie vielseitig und anspruchsvoll die Nahrungsmittelproduktion ist. Sie können sich sinnvoll an der frischen Luft betätigen und kehren mit neuen Eindrücken zurück. Bauernfamilien freuen sich auf den Austausch mit interessierten und anpackenden jungen Menschen und schätzen deren Unterstützung sehr. Für beide Seiten ein wahrer Gewinn!

Auskünfte gibt Ueli Bracher, Geschäftsleiter, +41 52 264 00 31, ueli.bracher(at)agriviva.ch

Mini-Broschüren: Jetzt bestellen!

Restaurants sind geschlossen, Hofläden werden überrannt. Plötzlich ist viel Zeit da, um mal wieder zuhause zu kochen. Inspiration liefern die beliebten Minibroschüren mit vielen Rezepten, Tipps und Tricks für die Küche und den Umgang mit Lebensmitteln. Nutzen Sie die Chance und inspirieren Sie Ihre Kunden mit unseren gratis Minibroschüren, bestellbar unter: https://shop.landwirtschaft.ch/de/broschueren-buecher/minibroschueren.html

Mitgliederversammlung verschoben

Die Mitgliederversammlung wird ebenfalls verschoben. Das neue Datum wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

agrischa – Erlebnis Landwirtschaft 2020 in Cazis wird um ein Jahr verschoben

Infolge der Situation und Entwicklung rund um das Coronavirus (Covid 19) hat das Organisationskomitee der agrischa – Erlebnis Landwirtschaft 2020 und der Patronatsträger Bündner Bauernverband mit Bedauern beschlossen, die agrischa – Erlebnis Landwirtschaft 2020 in Cazis vom 18. und 19. April 2020 abzusagen und gleichzeitig um ein Jahr auf das neue Datum vom 24. und 25. April 2021 in Cazis zu verschieben. Alle nachfolgenden agrischa Austragungsorte verschieben sich damit ebenfalls um ein Jahr. Somit findet die Austragung in Ilanz im Frühling 2022 statt.

hier geht's zur Medienmitteilung

Herzlich willkommen...

… auf der Website des Bündner Bauernverbandes.

 
 
 
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