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Medienmitteilung - Grossraubtierpolitik des Bundes unter Druck

Der Bund kann die Sorgen der Bevölkerung, die mit der Rückkehr des Wolfes konfrontiert ist, nicht länger ignorieren. In ganz Europa mobilisieren sich die Menschen gegen die mangelhafte Politik zur Regulierung der Grossraubtiere. Am 15. September 2018 werden europaweit Solidaritätsfeuer entfacht, um die Regulierung der Wolfspopulation zu fordern und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

Der Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere (VLSoGRT / www.lr-grt.ch) unterstützt die Revision des Jagdgesetzes. Die vom Ständerat beschlossenen Gesetzesanpassungen zielen auf eine Flexibilisierung des Schutzstatus des Wolfes und mehr kantonale Entscheidungskompetenzen. In der Herbstsession kommt das Geschäft in den Nationalrat Die Gesetzesanpassungen ermöglichen wolffreie Gebiete zu definieren, insbesondere in Ortschaften, Weide- und Sömmerungsgebieten sowie in Tourismusregionen. 

Der VLSoGRT nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die Schweiz den Antrag bei der Berner Konvention des Europarates für die Rückstufung des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ eingereicht hat. Dies entspricht dem Auftrag der UREK des Ständerates, welches dem Gesetzgeber mehr Handlungsspielraum bei der Bestandesregulierung erlaubt. Bereits 2006 lehnte der Europarat ein ähnliches Gesucht der Schweiz ab. 

Es ist nach Meinung des VLSoGRT wichtig, dass der Antrag des Bundes unter Einbezug weiterer europäischer Staaten und mit dem nötigen Engagement gestellt werden muss. 

Sollte der Antrag ein zweites Mal abgelehnt, ist die Berner Konvention zu künden, wie bereits im Jahr 2010 durch die Motion Fournier gefordert. 

Der VLSoGRT ist besorgt über die jüngsten Wolfsrisse im Kanton Graubünden und Wallis und die sehr zögerlichen Reaktionen der zuständigen Kantons- und Bundesbehörden.

Solidaritätsfeuer

Am Samstag 15. September 2018 werden in ganz Europa Solidaritätsfeuer entfacht. Auf diese Weise solidarisiert sich die Bevölkerung mit den betroffenen Tierhaltern und setzt ein Zeichen gegen die unkontrollierte Ausbreitung der Grossraubtiere in Europa. In der Schweiz laden die kantonalen Sektionen Menschen aus Stadt und Land sowie Bauern und Politiker ein, sie über die Missetaten des Wolfes zu informieren und Lösungen zu finden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Tag, am Samstag, den 15. September 2018 um 19.30 Uhr teilzunehmen.

Solidaritätsfeuer im Kanton Graubünden:

Poschiavo, spiazzo del Pradasc’/Cansumé (bivio per Alpe Sassiglion)  

Prättigau, Pany, beim «Güggelstein» in der Nähe des Skiliftrestaurants 

Weitere Auskünfte:

G. Schnydrig Tel. 078 736 62 58

G. Mattei Tel. 079 428 40 59

Ko-Präsidenten Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere

www.lr-grt.ch

Kontakte der kantonalen Sektionen:

BE

Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren

Kontakt - Thomas-knutti@bluewin.ch

FR-GE-JU-NE-VD-VSfr

ArsansGP - Association romande pour un territoire sans les grands  prédateurs

Contact - ericerb@bluewin.ch

GR

VLohneGRT – Verein für Lebensräume ohne Grossraubtiere

Kontakt - rico.c@bluewin.ch

SG, GL, AI, AR

VWL-OST – Vereinigung zum Schutz der Weidetierhaltung und ländlichem  Lebensraum

Kontakt - m.keller@bluewin.ch

TI

ATsenzaGP - Associazione per un Territorio senza Grandi Predatori

Contatti - armando.donati@bluewin.ch

VS

Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere

Kontakt - georges.schnydrig@evwr.ch

Zentralschweiz

VSvGZ - Verein zum Schutz von Jagd- und Nutztieren vor Grossraubtieren in der Zentralschweiz

Kontakt - info@vsvgz.ch

Schweizer Landwirtschaft in film erklärt

Im Rahmen der Basiskommunikation haben wir neue Filme zu und über die Schweizer Landwirtschaft erstellt. Ein längerer Gesamtfilm und vier themenspezifische Teilfilme (Ökologie, Landschaft, Tierwohl, Qualität) geben einen Einblick in die Arbeit und die Leistungen der einheimischen Bauernfamilien. (Quelle: SBV)

Hauptfilm:

https://youtu.be/QaPNKAGHXqs

Thema Ökologie:

https://youtu.be/jns2ibid-5c

 Thema Landschaft:

https://youtu.be/E3mZZbo1QIE

 Thema Tierwohl:

https://youtu.be/XjgzwQiJdFY

 Thema Qualität:

https://youtu.be/qCQ9Whnecb4

Traditioneller 1. August Brunch

Bündner Landwirtschaft - Starke Begegnungen

Die Bündner Landwirtschaft hat einiges zu bieten. Mit der Broschüre "Starke Begegnungen" möchten wir der Bündner Bevökerung in Stadt und Land, den Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, den Feriengästen und Touristen die Vielfalt der Bündner Landwirtschaft näher bringen. Sie schätzen die Bündner Produkte und die allgemeinwirtschaftlichen Tätigkeiten der Bündner Bauernhöfe. Sie kennen die regionalen Besonderheiten und die kulturellen Leistungen. Sie nutzen die Angebote und besuchen die Anlässe der Bündner Landwirtschaft. Sie wissen um die Beziehungen zwischen der Landwirtschaft und an den weiteren Wirtschaftszweigen wie dem Tourismus und Gewerbe. Un die Bäuerinnen und Bauern sind stolz auf die Bündner Landwirtschaft.

Die Broschüre soll die Begegnung zwischen der Landwirtschaft und der nichtlandwirtschaftlichen Bevölkerung weiter fördern. Zögern Sie nicht, offene Fragen mit den Bäuerinnen und Bauern zu diskutieren. Gerne stellen wir Ihnen Exemplare der Broschüre kostenlos zur Verfügung. Bei Bedarf nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude bei den zahlreichen Begegnungen mit der Bündner Landwirtschaft.

Kuh
 
 
 
 
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